Die Geschichte

1965 wurde die erste Werkwoche aus der Taufe gehoben. Sie war die Idee einiger Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der KSJ (Katholische Studierende Jugend), die gemeinsam mit Pater Erich Lennartz neue Formen der sozialen Bildungsarbeit für Jugendliche suchten. Parallel zu den kritischen Diskussionen der traditionellen schulischen Lerninhalte in allen gesellschaftlichen Bereichen und begleitet von der politischen Aufbruchstimmung in den Endsechzigern, wurden die Werkwochen ins Leben gerufen. Mit kreativen Medien sollte das kopflastige schulische Lernen durch eine unmittelbare sinnliche Auseinandersetzung ersetzt werden. Der schöpferische Prozess bot zudem vielfältige Ansatzpunkte für einen persönlichkeitsbildenden Lernprozess in der Gruppe.